Nach dem Lunch fuhren sie Richtung Wesel und machten Halt beim Restaurant "Wacht am Rhein" am Büdericher Rheinufer, von wo aus sie bei bestem Wetter eine klare Sicht auf das von den Alliierten sogenannte "Berliner Ufer" - die rechte Rheinseite - hatten. Allerdings gab es dort nicht viel zu sehen, so dass sich Eisenhower bald verabschiedete.
Als Churchill ein in der Nähe anlegendes Landungsboot erblickte, kam ihm eine Idee, von deren Ausführung er später in seinen Memoiren schrieb:
"Ich sagte zu Montgomery: "Wollen wir nicht hinübergehen und sehen, wie es drüben ausschaut?" Einigermaßen überrascht hörte ich ihn antworten: "Warum nicht?"
Im hellsten Sonnenschein und absolutem Frieden landeten wir am deutschen Ufer und gingen dort eine halbe Stunde unbehelligt spazieren."
Churchill und Montgomery stapften durch die Wiesen, etwa in der Gegend des hohen Ufers der Gest. Aber auch hier tat sich nichts Wesentliches, so dass die ganze militärische Gesellschaft nach kurzer Zeit wieder ins Boot stieg und zurückfuhr Kriegsberichterstatter hielten diesen ersten Ausflug auf das rechte Rheinufer im Bild fest, das dann um die Welt ging. Die Spellener bekamen von diesem historischen Moment nichts mit.
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