In diesem Jahr jährt sich das Ende des 2. Weltkriegs am Tag der Kapitulation des deutschen Reichs am 8. Mai 1945. Vierzig Jahre später, am 8. Mai 1985 konnte Bundespräsident Richard von Weizsäcker diesen Tag als "Tag der Befreiung" deuten. Heute sind erneut 40 Jahre ins Land gegangen.
Am 8. Mai 2025 möchten zahlreiche Voerder mit einer Menschenkette der Folgen des Krieges und der vielen Opfer gedenken. Diese Menschenkette wird zwei Orte in Voerde miteinander verbinden, den Kriegsgräberfriedhof mit seinen 889 Gräbern an der Friedhofstraße und das Denkmal für die Opfer des
Zwangsarbeiterlagers am Buschmannshof, in dem fast 100 Kinder durch Unterversorgung ums Leben kamen. Ab 16 Uhr versammeln sich an diesem Tag Menschen entlang der Straßen: Friedhofstraße / Bahnhofstraße und am Kindergarten, um um 17 Uhr unter Glockengeläut die Menschenkette zu schließen.
Teil des Gedenkens ist auch eine Erinnerungs-Radtour zu den Schauplätzen des Krieges. Wir stellen an 15 besonderen Orten Schilder auf, die an den Krieg erinnern. Durch QR-Codes auf diesen Schildern bekommt man Informationen, was an diesem Ort vor 80 Jahren geschah.
Ein prägnantes Bild von damals stellt jeweils einen Kontrast zur heute so friedlichen und erholsamen Landschaft am Niederrhein her.
Die Strecke beginnt am Anfang der Wilhelmstraße in der Nähe des Babcock - Wäldchens mit der 1. Station. Die 2. Station befindet sich an der Kreuzung der Wilhelmstraße mit der Spellener Straße, dann geht es etwas weiter in Richtung B8, wo ein Foto von deutschen Kriegsgefangenen aufgenommen wurde. Hier findet sich im sog. Offizierspark auch ein Denkmal für die Opfer der Kämpfe. Nun durchqueren wir den Ortsteil und finden uns am Bürgerhaus ein, an der Kreuzung Post- / Bülowstraße. Hier befand sich ein Zwangsarbeiter-Durchgangslager. Weiter führt der Weg zum Kanal, dem wir bis zur Schleuse folgen. Hier ist noch ein kleiner Abstecher zum Schiffermast an der Einmündung des Kanals in den Rhein geplant. Von dort folgt die Strecke dem Rhein. Am dortigen Rheinvorland fand die historische Anlandung des englischen Premiers Churchill statt. An der Peterskirche wird der Zerstörungen in diesem Rheindorf gedacht, dann geht es zum Rheinkreuz in Ork, wo man eine Pontonbrücke anlegte, der folgten solche Brücken an der Gest und in Mehrum. Am U'Berg erzählt Wilma Hansen, wie sie den Übergang erlebte, dann folgt ein Feldgrab am Rhein und schließlich Mehrum mit Stationen, die an das vernichtete Haus Mehrum und den Rheinübergang dort (am Gedenkstein bei der Friedenseiche) erinnern. Schließlich endet die Tour an der Nato-Rampe, die nach wie vor eine militärische Funktion im Falle eines Krieges zu erfüllen hätte. Möge uns dies erspart bleiben.
Hier ist der Streckenverlauf eingezeichnet. Es gibt auch einen Flyer mit Wegbeschreibung, den wir gern per mail senden. Gedruckt finden Sie ihn in der Pauluskirche. Wir haben die Stationen der Tour mit dem System der App What3words verortet, so dass man sich mit jedem Navigationssystem führen lassen kann.
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Den genauen Standort jeder Station finden Sie mit der App: What3words. Hier können Sie die drei Codewörter eintippen (oder mit der App direkt scannen). Die drei Worte markieren ein 3 x 3 m großes Feld auf einer Gitternetzkarte, die über die ganze Welt gelegt ist. Die App verbindet Sie dann mit google Maps oder einer anderen Navigation und führt sie zur nächsten Station, die aus einem 30 x 45 cm großen, gelben Schild besteht. Sollte ein Schild verschwunden oder beschädigt sein – senden Sie bitte eine e-mail an gehling-m@bistum-muenster.de. Oder kommentieren dies hier auf der Website (s.o.).
- 1. Station ///sprüche.regelten.lesen
Hier geradeaus bis zur Spellener Straße. Auf der anderen Seite geht die Wilhelmstraße weiter, dort ist die...
- 2. Station: ///zeugen.entfernt.gedanke
Jetzt zurück zur Spellener Straße und ein Stück in Richtung B8/Hindenburgstraße. Hier steht eine Einmündung weiter am Eichenweg die …
- 3. Station: ///futter.ärzten.gebräu
Wer mag kann noch kurz der Spellener Straße folgen. Auf der linken Straßenseite ist der Offizierspark mit den eindrucksvollen Mahnmalen an die Kriege von 1871 – 1914/1913 – 1939/1945.
Jetzt in den Eichenweg fahren und „quer durch Friedrichsfeld“ auf die Poststraße zufahren. Unser Ziel ist das Bürgerhaus Ecke Post-/Bülowstraße. Hier befand sich das Zwangsarbeiterlager und unsere …
- 4. Station: ///federn.auszug.zugreise
Wir fahren weiter über die Poststraße bis wir (Ups... da haben wir die Rechnung ohne die Bahn gemacht. Leider ist wegen Bauarbeiten die Durchfahrt unter der Bahnbrücke gesperrt, daher kann man nicht am Kanal entlang und wird geradeaus unter der Bahn herfahren müssen, dann über die Kreuzung Frankfurter Str. weiter geradeaus in die Böskenstraße und dann in die Gehrstraße einbiegen müssen) ... kurz vor dem Bahnhof rechts in Richtung Kanal abbiegen können. Hier folgen wir dem Pfad am Kanalufer nach links in Richtung Schleuse. Wir passieren das Gelände des Kanuclubs. Das Schicksal der Kanalbrücken ist das Thema der …
- 5. Station: ///besuchte.begehung.angeregte
Hier endet der Weg und wir fahren über die Gehrstraße zur Böskenstraße. Hier fahren wir rechts und dann bei der nächsten Möglichkeit in die Bühlstraße. Ihr folgen wir bis kurz vor die Kanalbrücke, wo wir links in die Weseler Straße einbiegen. In einem langen Bogen biegen wir rechts in die Schleusenstraße ein und fahren bis zu dem kleinen Abzweig der Schleusenstraße, der uns direkt an die Schleuse führt und dort zur...
- 6. Station: ///neuesten.eine.seitliche
Von hier machen wir einen Abstecher zum Schiffermast Emmelsum. Wir folgen also der Schleusenstraße bis dort. Diesen Weg müssen wir komplett nachher zurückfahren. Der Abstecher lohnt sich aber, nicht nur weil hier eine weitere Station haben, nämlich die...
- 7. Station ///besucher.mauer.expertin
- 8. Station ///scheine.regiert.ortung
- 9. Station ///dieser.birken.zusatz
- 10. Station ///abbildbar.trank.chor
- 11. Station: ///reis.anbindung.areal
- 12. Station: ///einfacher.endlos.gerührt
- 13. Station: ///engeln.sowie.knopf
- 14. Station ///achtbar.flache.eine
- 15. Station: ///flieht.unabhängige.prinzip



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